Klatsche im nächsten Heimspiel
Der FC Tobel verliert auch das zweite Heimspiel der Saison. Der FC Henau gewinnt auswärts mit 0:4.
Die Ambitionen waren klar. Die Revanche für das Cup-Aus gegen den FC Henau vor zwei Wochen sollte wahr werden.

Mit dieser Einstellung gingen die Hausherren auch auf den Platz. Nachdem man im letzten Spiel gegen Henau bereits nach 24 Sekunden mit 0:1 hinten lag, startete man am Sonntag besser. In der Anfangsphase sah man bei beiden Teams einen klaren Plan. Die Stutz-Elf setzte auf ein Offensivpressing, wobei die Gäste eher abwarteten und im Mittelfeld den Ball erobern und dann schnell in die Spitze spielen wollten. Beiden Mannschaften gelangen in der ersten halben Stunde nicht viele Offensivaktionen. Nur in der 22. Minute konnte sich Henau nach einem misslungenen Pressing der Tobler schnell nach vorne lösen und nach einem Steckpass von Studer stand Regazzoni alleine vor dem Tobler Schlussmann. Regazzoni lupfte den Ball aus 18 Metern über Schellenbaum und erzielte für die Gäste den Führungstreffer. Auch nach dem ersten Treffer blieb das Spiel ruhig. Tobel konnte nach einer Ecke und einem Kopfball von Rieser eine Chance notieren und die Henauer kamen in der 39. Minute mit einem Schuss am Sechzehnerrand zu einer weiteren Chance. Zur Halbzeitpause war das Spiel relativ ausgeglichen mit einem leichten Vorsprung für den FC Henau.


Die zweite Halbzeit begann ähnlich. Tobel versuchte den Ball von hinten nach vorne zu bringen, was aufgrund von vielen Fehlpässen im Spielaufbau nicht sonderlich gut gelang. Neun Minuten nach Wiederanpfiff konnte das Heimteam das Leder nur unvollständig befreien und Henau konnte den Ball aussen am Strafraum wieder erobern. Die Tobler liessen sich dann einfach ausspielen und Studer konnte zum 0:2 einschieben. Nach dem zweiten Tor der Partie war es der Gast, welcher den nächsten Treffer suchte. Die Henauer kamen vermehrt zu Torchancen, da die Hartenauer zu wenig konsequent umschalteten und gegen den Ball arbeiteten. Somit war dann der Treffer in der 68. Minute von Näf Tatsache. Nachdem Manz auf der Linie den Ball noch retten konnte, stand der Flügelspieler von Henau am richtigen Ort und konnte den Ball ins Netz befördern. Auch nach dem 0:3 änderte sich nicht viel. Nur Murpf konnte aus der Distanz dem Henauer Schlussmann leichte Probleme machen. Nach einer Hereingabe stand dann Obrist auf einmal alleine vor Düring. Der Tobler Stürmer konnte den Ball aber nicht richtig kontrollieren und blieb aus 5 Metern am Torhüter hängen. Als in der 78. Minute Näf zum vierten Treffer nachdoppelte, war die Messe eindeutig gelesen. Dem FC Tobel ging die Luft endgültig aus und die Gäste liessen nichts mehr anbrennen.

Somit verliert die Stutz-Elf bereits das nächste Spiel mit vier Gegentoren. Nun gilt es, nächsten Sonntag gegen den ebenfalls noch erfolglosen FC Tägerwilen auswärts um 11:00 Uhr die ersten drei Punkte einzufahren. Um dies zu erreichen, braucht es aber eine deutliche Reaktion gegenüber den ersten drei Pflichtspielen der neuen Saison.
Matchtelegramm FC Tobel-Affeltrangen 1946 – FC Henau 1 0:4 (0:1)
Tore: 22. Regazzoni 0:1, 54. Studer 0:2, 68. Näf 0:3, 78. Näf 0:4
FCT: Schellenbaum; Manz (77. Fasel), Rieser, Wegmüller; Huser (68. Artho), Murpf, Kastrati (56. Egger), Eisenring (56. Inauen), Kramer; Flück (56. Jungblut), Obrist
Niederlage im ersten Heimspiel
Im ersten Meisterschaftsspiel konnte der FCT nicht überzeugen. Die Hausherren unterlagen dem FC Wil mit 2:4. Die Treffer für Tobel erzielten Flück und Selmanaj per Eigentor.
Das Ziel war klar. Nach dem verpassten Weiterkommen im Cup letzte Woche wollte man zumindest in der Meisterschaft die ersten drei Punkte sammeln. Zuhause vor eigenem Publikum startete die Stutz-Elf um einiges besser als am Wochenende zuvor. Nach sieben Minuten konnte der FCT den ersten gefährlichen Eckball treten. Die Hereingabe wurde seitlich abgewehrt, sodass Lapcevic zu einer weiteren Flanke in die Mitte antreten konnte. Flück stand goldrichtig und musste den Ball nur noch einschieben.

Nur vier Minuten später erkämpfte sich der FC Tobel bereits den nächsten Eckball. Erneut war es Lapcevic, welcher den Ball diesmal von der anderen Seite hereinbrachte. Nach einer ungewollten Verlängerung des Wil-Verteidigers prallte der Ball an Selmanaj und anschliessend ins eigene Tor ab. Nach zwölf gespielten Minuten stand es bereits 2:0 für den FC Tobel.

Die Heimmannschaft hatte das Spiel bis zur 25. Minute komplett im Griff. Tobel war bis zu diesem Zeitpunkt die energischere Mannschaft. Nach einer halben Stunde fand das junge Team aus Wil immer besser ins Spiel. Das Blatt wendete sich und nun gelangen dem Heimteam die einfachen Dinge nicht mehr. Die Nachbarn aus St. Gallen nutzten dies aus und erkämpften sich dadurch in der 40. Minute einen Elfmeter. Aljiji trat an, scheiterte jedoch aus elf Metern an Meienberger und auch beim Nachschuss aus kurzer Distanz.
Mit starkem Gegenwind aus Sicht der Stutz-Elf wurde das Spiel immer hektischer. Tobel konnte sich praktisch nicht mehr aus der eigenen Hälfte befreien. In der 42. Minute setzte sich Hukanovic auf dem Flügel durch und flankte den Ball auf den Fuss des Torschützen Fofana. Nur eine Minute später waren es wieder die Wiler, welche den Ball in den Tobler Strafraum zirkelten. Szalachowski trat zum Fallrückzieher an, dieser endete jedoch in einer Kerze. Trotzdem landete der Ball genau so, dass der Stürmer ihn vom Boden ins Netz befördern konnte.
Nach diesen kuriosen und stürmischen Minuten endete die erste Halbzeit mit 2:2. Aufgrund des stürmischen Wetters entschied der Unparteiische, dass die Pause nicht nur 15 Minuten, sondern gleich 45 Minuten dauerte. Nach einem kurzen Einwärmen ging es dann schlussendlich weiter.

Das Bild der Partie änderte sich kaum. Denn schon drei Minuten nach Wiederanpfiff zappelte der Ball wieder im Netz des FC Tobel. Die Hartenauer-Jungs waren einmal zu viel einen Schritt zu spät und Szalachowski konnte seinen zweiten Treffer an diesem Abend markieren.
Weitere zehn Minuten später kam der FC Wil zu einem Freistoss seitlich am Strafraum. Der Unglücksrabe vom zwischenzeitlichen 2:0 schoss das Leder sehenswert in den Winkel zum 2:4.


Nach dem 2:4 nahm die Partie an Fahrt ab. Wil behielt die Kontrolle und liess ausser einem Lattentreffer von Obrist nach einem wunderschön herausgespielten Angriff nichts anbrennen. Als dann in der 85. Minute Qerfozi mit einer gelb-roten Karte vom Platz flog, war die Entscheidung Tatsache. Tief in der Nachspielzeit kam Obrist während einer kontroversen Szene im Strafraum zu Boden, doch der Pfiff und somit die letzte Hoffnung auf einen Punkt blieb aus.
Für den FC Tobel ist es die zweite Niederlage im zweiten Pflichtspiel der neuen Saison. Jetzt gilt es, nächsten Sonntag um 11:00 Uhr auf der Breite die Revanche gegen Henau für das Cup-Aus anzutreten und die ersten drei Punkte der Saison einzufahren.
Matchtelegramm FC Tobel-Affeltrangen 1946 – FC Wil 1900 1 2:4 (2:2)
Tore: 8. Flück 1:0, 12. Selmanaj (Eigentor) 2:0, 42. Fofana 2:1, 43. Szalachowski 2:2, 48. Szalachowski 2:3, 57. Selmanaj 2:4
FCT: Meienberger; Wegmüller, Loser, Artho (82. Manz); Huser (64. Kramer), Murpf (46. Egger), Kastrati, Eisenring, Lapcevic (90+1. Walther); Flück (82. Obrist), Qerfozi
Cup-Aus zum Saisonstart
Die Stutz-Elf konnte im ersten Pflichtspiel der neuen Saison keinen Sieg einfahren. Bei grosser Hitze unterlag Tobel dem Heimteam aus Henau mit 2:4. Die Tore erzielten Rieser und Qerfozi.

Nach 55 Tagen und drei Testspielen galt es letzten Samstag wieder ernst. Die Stutz-Elf traf auswärts auf den FC Henau in der Vorrunde des Schweizer Cups. Die Tobler waren zu Beginn aber immer noch in der Sommerpause. Nach 24 Sekunden gingen die Henauer bereits mit 1:0 in Führung. Nach einem misslungenen Pressingversuch eilte Barrasa auf die Tobler Abwerkette zu und legte den Ball auf Weibel rüber, welcher das Leder unter die Latte zimmerte.
Danach kehrte ein wenig Ruhe ins Spiel ein. Beide Mannschaften kreierten nicht sonderlich viele Chancen. In der 36. Minute kam es zu einem Eckball für Tobel. Nach der Hereingabe von Lapcevic verlängerte ein Henauer ungewollt zu Rieser, welcher mit vollem Risiko den Ball per Volley in das Tor hämmerte. Nur fünf Minuten später konnte Tobel das Spiel drehen. Durch einen Seitenwechsel konnte der freie Huser angespielt werden. Dieser spielte anschliessend den Ball auf Qerfozi, der aus sehr spitzem Winkel die Kugel sehenswert aus 14 Metern ins Tor beförderte. Kurz vor dem Pausenpfiff kam Henau nochmals zu einer Chance. Nach einem Freistoss von der Mittellinie lupfte der Torschütze zum 1:0 den Ball knapp am Tor vorbei. Zum Pausentee führte Tobel mit 2:1.


Henau kam auch nach der Pause besser aus der Kabine. Die logische Schlussfolgerung war der Ausgleichstreffer in der 55. Minute durch Näf. Nach einem langen Ball war die ganze Tobler Mannschaft ausgespielt und Weibel flankte den Ball in die Mitte, wo Näf nur noch einschieben musste.
In der 63. Spielminute konnte nach einem hohen Ballgewinn im Zentrum Qerfozi in Szene gesetzt werden. Der Stürmer konnte direkt auf den Henauer Schlussmann zulaufen, wurde dann aber beim Versuch, diesen zu umdribbeln, vom Verteidiger gestört. Nur fünf Minuten später zappelte der Ball dann im Netz der Hartenauer-Jungs. Erneut konnte Henau nach einem langem Ball an der Seitenlinie zur Flanke ansetzten und erneut war es Weibel, welcher in der Mitte goldrichtig stand.

Auf dem grossen Platz und bei grosser Hitze liess die Luft bei Tobel langsam aber sicher nach. Es konnte keine grosse Gefahr auf das Henauer Tor ausgestrahlt werden. Die Entscheidung und der Schlusspunkt der Partie kam in der 87. Minute mit dem 4:2. Nach einem missglückten Klärungsversuch konnte Henau den Ball an der Strafraumgrenze erobern und Näf schob den Ball unten rechts ins Tor ein.

Auch nächstes Jahr wird der FC Tobel-Affeltrangen 1946 nicht an der Hauptrunde des Schweizer Cup teilnehmen. Jetzt gilt es aber, den Fokus voll auf den Meisterschaftsstart nächsten Samstag um 18:00 auf der Breite in Tobel zu richten. Tobel wird den Absteiger aus Wil empfangen.
Matchtelegramm: FC Henau – FC Tobel-Affeltrangen 1946 4:2 (1:2):
Tore: 1. Weibel 1:0, 36. Rieser 1:1, 42. Qerfozi 1:2, 55. Näf 2:2, 69. Weibel 3:2, 87. Näf 4:2
FCT: Schellenbaum; Murpf (56. Artho), Rieser, Loser; Huser (86. Walther), Wider, Jungblut (56. Kastrati), Inauen, Lapcevic (73. Simonetta); Flück (69. Obrist), Qerfozi